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10.04.2020, 13:00 Uhr
CDA fordert Ausweitung der Kindernotbetreuung für die Lebensmittelbranche
Herbert Theissen, Kreisvorsitzender der CDA: „In der aktuellen Krise leisten die Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel Großartiges. Sie sichern die Ver­sorgung mit Artikeln des täglichen Bedarfs, insbesondere Lebensmitteln, und das unter er­schwerten Bedingungen – die Umsätze sind stark gestiegen, Kunden dennoch bisweilen unzu­frieden wegen mancher leerer Regale aufgrund unverantwortlicher Hamsterkäufe und über allem schwebt als Damokles-Schwert das Corona-Virus.“
Uwe Lagosky (l.) und Herbert Theissen (3. v. l.) -hier vor der Korona-Krise -fordern die Ausweitung der Kindernotbetreuung.

Aus Sicht der CDA sind deshalb diese Menschen systemrelevant und sollten in den Genuss der möglichen Inanspruchnahme von Kindernotbetreuung kommen, wie diese derzeit bei Kindern von Polizisten, Krankenschwestern, Feuerwehrleuten und ähnlichen Berufen möglich ist.

Sozialpolitiker Uwe Lagosky erklärt: „Mit dieser Sicht steht die CDA nicht alleine da. Auch die Verordnung zur Bestimmung nach dem BSI-Gesetz (BSI steht für Bundesamt für Sicher­heit in der Informationstechnik) erwähnt den Lebensmittelhandel und die Lebensmittelerzeu­gung inclusive Landwirtschaft als systemrelevante Branchen. Daher sollte hier schleunigst gehandelt und klargestellt werden, dass alle Familien, wo mindestens ein Elternteil in solchen Branchen arbeitet, auch die Kindernotbetreuung in KiTas und Schulen in Anspruch nehmen kann. Ein derartig bedeutendes Signal sind wir diesen unverzichtbaren Menschen schuldig.“