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31.01.2014, 15:52 Uhr
CDU Cremlingen nominiert Bürgermeisterkandidatin
Christiane Florek soll Günter Eichenlaub nachfolgen
Am 25. Mai wird in der Gemeinde Cremlingen ein neuer Bürgermeister gewählt. Während der Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes wurde die vom Vorstand einstimmig vorgeschlagene Christiane Florek aus Schandelah von den stimmberechtigten Mitgliedern mit nur einer Gegenstimme nominiert.
Es gratulieren (v. l.): Michael Hartig, Vorsitzender CDU-Gemeindeverband; Uwe Lagosky, Bundestagsabgeordneter aus Abbenrode; Günter Eichenlaub, amtierender Bürgermeister der Gemeinde Cremlingen und Frank Oesterhelweg
Das stieß nicht nur bei der Bewerberin auf Zufriedenheit, auch der Verbandsvorstand war erfreut und sah seine intensive Vorarbeit um eine Kandidatenfindung bestätigt. „Bereits 2012 haben wir mit den Sondierungen begonnen und schon vor gut einem Jahr hatten wir uns dann unter vier Bewerbern für Christiane Florek entschieden“, so Vorsitzender Michael Hartig.

In der Versammlung wies er auf die von der Findungskommission festgelegten Kriterien hin: „Wir verglichen dabei u. a. Fachkenntnisse, allgemeine Kenntnisse, örtliche Vernetzung und persönliche Fähigkeiten.“

„Christian Florek erfüllt diese Kriterien nicht nur, sie verbindet sie durch ihre Persönlichkeit optimal: Sie ist absolut authentisch, mehr als glaubwürdig. Sie ist teamfähig und hat trotzdem – was kein Widerspruch ist – hervorragende Führungsqualitäten. Sie ist bürgernah, sehr gut innerhalb der Gemeinde vernetzt und den Meisten gut bekannt“, analysiert Hartig.

Dass die Bekanntgabe nicht früher erfolgte, lag an der Gesetzeslage. Das Land hat erst im vergangenen Dezember über die zukünftigen Amtszeiten der Bürgermeister entschieden: „Vor diesem Termin, also dem 10. Dezember 2013, wäre eine Nominierung gar nicht möglich bzw. gültig gewesen“, so Hartig.

In ihren Grußworten – noch vor der eigentlichen Wahl – wiesen die Gastredner, der Landtagsabgeordnete Frank Oesterhelweg, der Bundestagsabgeordnete Uwe Lagosky und der amtierende Bürgermeister Günter Eichenlaub auf die gute, aber gefährdete Ausgangslage für die Gemeinde hin. Es sei dringend notwendig, das Augenmaß beizubehalten bzw. wiederzugewinnen, das die Prosperität der Gemeinde in den dreißig Jahren unter CDU-Führung erst möglich gemacht habe.

Frank Oesterhelweg bescheinigte Christiane Florek dazu „die nötige Kraft und Kompetenz“. Sie sei damit die „Idealbesetzung“. Diesem Urteil schloss sich auch Uwe Lagosky an. Er hob zudem noch Floreks Behutsamkeit hervor, „die ich im Gemeinderat sehr schätzen gelernt habe“.

Günter Eichenlaub gab einen sehr persönlichen Rückblick auf seine fast 16jährige Amtszeit und mahne an, bei allen Zahlen und aller Sachlichkeit „die Menschen nicht zu vergessen; denn die bestimmen die Zukunft – nicht das Kapital. Genau diese Einstellung traue er Christiane Florek zu.“

In ihrer Vorstellung ging Christiane Florek auf Berufliches, Politisches, aber auch Persönliches in ihrem Leben ein. In den Details wurde ihr Wesen ziemlich deutlich und es gab freundlichen Applaus, als sie sich selbst – offensichtlich zutreffend - als „offen, ehrlich, tolerant und meistens diszipliniert“ charakterisierte.

Sie werde, so Florek, ihren eigenen Weg gehen, auch wenn sie sehr gut in die Fußstapfen ihres Vorgängers passe („Wir haben beide Schuhgröße 43“). Und bei Problemen? „Auch mit Steinen, die einem in den Weg geschmissen werden, kann man Schönes bauen“, zitierte sie sinngemäß Johann-Wolfgang von Goethe.