Archiv

01.02.2014, 15:50 Uhr
Cremlingen muss attraktiv bleiben
Zu einer Klausurtagung traf sich Anfang Februar die CDU-Fraktion im Cremlinger Gemeinderat.

Ein Schwerpunkt war der Gemeindehaushalt 2014. Zu diesem Thema referierte als Gast profund die Kämmerin der Gemeinde, Bärbel Latussek.
V. l.: Uwe Lagosky MdB, Michael Hartig, Anja Hantelmann, Bürgermeisterkandidatin Christiane Florek, Bärbel Latussek, Günter Eichenlaub, Manuela Hübscher, Hans-Peter Albrecht, Volker Brandt, Jörg Weber, Wolfgang Röper und Andreas Horenburger
Die Bürgermeisterkandidatin und stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Christiane Florek: „Ziel muss es auf jeden Fall sein, die Gemeinde liquide zu halten, um auch zukünftig Gestaltungsmöglichkeiten zu haben und attraktiv für Bürgerinnen und Bürger zu bleiben.“

Hier ist Kreativität gefragt, zumal allein die Personalkosten im Vergleich zu 2013 um rund eine Million Euro steigen.

Die CDU-Fraktion ist sich einig, dass dennoch Grund- und Gewerbesteuerhebesätze nicht angehoben werden sollen, stattdessen die Ausgaben angesichts einer hohen Erwartungshaltung stärker im Auge behalten werden sollen.

Christiane Florek: „Wenn schon Beiträge wie Kindergartengebühren anzupassen sind, so muss das auf jeden Fall sozial gerecht und ausgewogen erfolgen, ohne bestimmte Einkommensgruppen überproportional zu belasten.“

Sorge bereitet den Tagungsteilnehmern die mehrfache Belastung des Hochbautechnikers der Gemeinde durch die Verantwortung für Instand-, Erhaltungs- und Wartungsaufgaben sowie die Bearbeitung neuer Projekte und Maßnahmen.

Schon die Umsetzung der bereits freigegebenen Projekte kann ohne weitere Unterstützung nicht vollständig erfolgen – von weiteren, wie etwa den Photovoltaik-Maßnahmen ganz zu schweigen.