Neuigkeiten

23.08.2017, 14:05 Uhr
Pressemittelung der Senioren-Union
Die Senioren-Union hatte für ihr Treffen im August den Direktor der „Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz“, Tobias Henkel, eingeladen. Er sollte über den Sinn und Zweck, Aktivitäten und Förderungen der Stiftung berichten

Die Teilnehmer konnten auch Frank Oesterhelweg begrüßen, der seit Anfang 2017 Mitglied im Stiftungsrat der SBK ist. Bereits im Jahr 1569 gründete Herzog Julius den Klosterfond, um das Vermögen zu erhalten. Schon im Jahr 1576 wurde der Klosterfond mit dem Studienfond erweitert und firmierte unter dem Namen „Kloster- und Studienfond“ bis zum Jahr 1833. Dann wurde dieser Fond von der Bezirksregierung Braunschweig verwaltet, um Kosten zu sparen und die Verwaltung zu vereinfachen. Ab dem 1.1.2005 wurden die Bezirksregierungen abgeschafft und das Land Niedersachsen wollte die Fonds gern verwalten und nutzen. Das wollten die Braunschweiger aber nicht. Darum wurde die "Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz“ gegründet und steht für Tradition und Innovation und sie prägt das Kirchliche, Kulturelle und soziale Gedächtnis des Braunschweigischen Landes. Im Jahr 2004 betrug das Vermögen der Stiftung 275 Millionen Euro, in diesem Jahr 2017 sind es rund 300 Millionen Euro. Das Geld wird durch Land- und Forstwirtschaft und durch Verpachtungen erwirtschaftet. Ausgegeben wird es zum Erhalt und zur Restaurierung von folgenden Objekten: Kaiserdom in Königslutter, Kloster Walkenried, Braunschweigisches Landgestüt Bündheim, Porzellanmanufaktur Fürstenberg, Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel, Kloster Zur Ehre Gottes in Wolfenbüttel, Landesarchiv Wolfenbüttel, Landesmuseum Braunschweig, Klostergut Riddagshausen, Kloster St. Marienberg Helmstedt, Schloß Blankenburg, und viele weitere.

Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz bewahrt und fördert die kulturelle und historische Identität des ehemaligen Landes Braunschweig und sichert die Grundlagen der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung dieser Region. Die Teilnehmer dankten dem Referenten mit herzlichem Applaus. Eine weitere Zusammenarbeit für die Zukunft wurde vereinbart.